Eine Pariser Sehenswürdigkeit: ein Holzbau, der sich architektonisch an historischen Massivbauten orientiert und so tut, als habe er schon immer da gestanden.

Mehrgeschossiger Holzbau, der in Paris eine Ecke ausfüllt und direkt angrenzend an bestehende Bauten angebaut wurde..
Ein urbaner Holzbau an einer schönen Ecke.

In Paris thront ein Holzbau mit mattweisser Metallfassade wie eine architektonische Pointe an der Ecke Rue Robert-Blache und Rue du Terrage. Nicht nur enden hier zwei Häuserzeilen aus Stein in Holz, sie tun das in einer geradezu spektakulären Selbstverständlichkeit. Das von MAO-Architekten im Auftrag der städtischen Wohnbaugesellschaft RIVP gestaltete Gebäude verbindet als Eckrundbau einerseits ein grosses Backsteingebäude und andererseits eine weiss verputzte historische Vorstadtzeile. Das nachhaltige Gebäude besteht aus Brettsperrholz-Elementen und bietet lichtdurchfluteten Wohnraum dank bodentiefen Fenstern. Die Architektur nutzt das begrenzte Eckgrundstück optimal aus und bringt Geschichte und Modernität in urbanen Einklang.

BauherrschaftRégie immobilière de la ville de Paris (RIVP)
ArchitekturMobile Architectural Office (MAO)
HolzbauGinko ingénierie; VPEAS
Systemlieferant HolzbauEgoin Wood Group
Bauzeit2019-2022

Über den Autor

Porträtfoto Markus Gabriel
Markus Gabriel

Markus Gabriel ist Inhaber und Creative Director bei der Agentur Angelink. Er schreibt seit Jahren Texte für das Renggli-Kundenmagazin «Faktor Raum».

Fotos: Cyrille Lallement, Paris

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«Um die Ecke gedacht»

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